Hallo, schön, dass Du da bist!
Diese Seite möchte Dir eine Plattform bieten für die Ergebnisse DEINES Bauchgrammophons. Eine Plattform, auf der Du durch Deine kreativen Projekte zeigen kannst, was Du fühlst, was Du denkst, was Deine Message ist. Eine Plattform, über die Du die Menschen da draußen an Deinen Werken und dadurch auch an Deinem Innersten teilhaben lassen kannst.
Willst Du wissen, was es mit dem Bauchgrammophon auf sich hat? Dann lies hier gleich anschließend Wie alles begann.
Darunter findest Du einen kurzen Wegweiser durch die einzelnen Rubriken dieser Seite, sodass Du ganz gezielt in Interessantem stöbern kannst!
Wir wünschen Dir ganz viel Spaß!

Wie alles begann :

Vor einiger Zeit führte das Schicksal eine Handvoll Mädels zusammen.
Fünf Mädels unterschiedlichen Alters, aus unterschiedlichen Familien, an unterschiedlichen Punkten ihres Lebens, mit unterschiedlicher Schulbildung, unterschiedlicher Vergangenheit, unterschiedlichen Problemen.
Und doch hatten sie Eines gemeinsam. Sie alle litten unter einer Essstörung. Sie alle hatten in der Vergangenheit, wenn auch auf unterschiedliche Art und Weise, die Bühne des Essens gewählt, um ihrer inneren Not Ausdruck zu verleihen.
Sie trafen sich zu einer musiktherapeutischen Gruppe in der Hoffnung, dort etwas zu finden, das ihnen helfen könnte, die Krankheit hinter sich zu lassen.

Tatsächlich fanden sie das! – und noch so unglaublich viel mehr…
Sie entdeckten, dass die Krankheit die ganze Zeit ihre ganz eigene Art war, den leisen Stimmen in ihrem Innern, in ihrer Seele, ihrem Herzen Ausdruck zu verleihen – ihr Bauchgrammophon. Sie entdeckten, dass sie mit den gleichen Problemen zu kämpfen hatten, wie viele in ihrem Alter – dass sie aber nur die Krankheit als Strategie hatten, um mit inneren Nöten klar zu kommen.
Und sie entdeckten zum Glück, dass es dafür ein noch viel besseres, ein viel mächtigeres Tool gibt, das ihre Gefühle nicht nur sichtbar machen, sondern außerdem von anderen Menschen verstanden werden kann – eine andere Art des Bauchgrammophons.
Ein Bauchgrammophon, das dem Körper und der Seele nicht schadet, sondern gut tut und das Gefühle auf eine Art hörbar macht, die bei anderen Menschen direkt ins Herz geht. Ein Bauchgrammophon, das viele Menschen auf der ganzen Welt nutzen, um sich und ihre Stimmungen auszudrücken. Manche ganz im Stillen nur für sich selbst, andere ganz offen und für die ganze Welt erlebbar.
Das Bauchgrammophon der Kreativität.

Sie beschlossen die neu gewonnene Ausdrucksweise zu nutzen.
Zu nutzen für eine gemeinsame Message, für eine Botschaft, die sie in die ganze Welt schreien wollten. Eine gemeinsame Botschaft tief aus ihrem Herzen.

Wir haben zwar eine Essstörung, aber wir sind keine – und wir wollen darüber sprechen.

Zusammen mit ihrer Musiktherapeutin Stephanie Lahusen gossen sie ihren Hunger nach Leben, ihre Ängste, Nöte, aber auch Wünsche, Sehnsüchte und Stärken in Bilder, in Lieder und in kleine Schatzkisten. Sie kreierten eine interaktive Ausstellung, den Klang meines Körpers – und erweiterten dadurch den Trichter ihres Grammophons. Erweiterten ihn so weit, dass sie nun nicht nur ihr direktes Umfeld, sondern viele viele Menschen mehr erreichten – und das über inzwischen fast ein Jahrzehnt…
Wenn Du Interesse hast, kannst Du Genaueres unter Klang meines Körpers nachlesen.

Der durchschlagende Erfolg des Projekts zeigt: Unabhängig von einer psychischen Erkrankung wie einer Essstörung ist Kreativität eine wundervolle Möglichkeit Dein Leben zu bereichern. Malen, Schreiben, Musik machen – Kreativ Sein auf jegliche Art ist nicht nur eine wundervolle Möglichkeit, den leisen Stimmen in Deinem Inneren, Deinen Gefühlen, Deinem Herzen eine Stimme zu geben. Mit Deinen Werken kannst Du auch andere Menschen erreichen, ihnen DEINE Botschaft begreifbar machen. Und andere Menschen interessieren sich dafür, was DU zu sagen hast! – so wie sich auch heute noch viele Menschen für die Botschaft der fünf Mädels interessieren.
Leidest Du unter einer Essstörung, können kreative Werke auch eine Therapie enorm bereichern. Auch Deiner Therapeutin oder Deinem Therapeuten kannst Du Dich durch Deine Werke mitteilen, wenn Dir die Worte fehlen. Also nimm doch beim nächsten Termin einfach mal ein Bild, ein Lied, einen Text mit, der Deine Seele berührt, Deine Stimmung und Gefühle ausdrückt oder Dir einfach gut tut.

Wegweiser :

Bist Du über unseren Verein Werkstatt Lebenshunger e.V. oder das Ausstellungsprojekt Klang meines Körpers auf unsere Plattform aufmerksam geworden? Hast Du Dich mit deiner Klasse oder vielleicht im Nachgang noch kreativ mit der Ausstellung, dem Thema oder mit Deiner eigenen Vergangenheit auseinander gesetzt?
Dann freuen wir uns riesig, Dein Feedback, Deine Eindrücke, aber auch Ideen, Texte, Fotos oder Musikeinspielungen auf unserem Blog sammeln zu können!
Vielleicht bist Du aber auch selbst von einer Essstörung betroffen? Vielleicht hat auch Dir die Kreativität im Umgang mit der Krankheit geholfen? Dann teile Deine Werke doch ebenfalls hier mit uns!
All diese Beiträge können Mut und Hoffnung vermitteln, können anderen Menschen den Rücken stärken, ihnen einen Weg aufzeigen…

Hast Du das Gefühl, DEIN Grammophon noch nicht gefunden zu haben?
Weißt Du noch nicht, wie Du die wunderbaren Melodien Deines Inneren für andere hörbar machen kannst?
Dann schau doch mal in unserer Werkzeugkiste nach, vielleicht findest Du dort eine passende Anregung. Eine Anregung wie Du mit viel Spaß kreativ werden kannst – alleine oder auch in der Gruppe.

Unter Mutmacher findest Du Menschen, die mit Ihren Werken an die Öffentlichkeit gehen und von denen Du Dich inspirieren lassen kannst.

Unter Über uns kannst Du erfahren mit wem Du es hier eigentlich zu tun hast, wer die Menschen sind, die hinter dem Projekt Bauchgrammophon stehen. Du findest dort unsere persönliche Geschichte, was uns antreibt und warum dieser Blog ein absolutes Herzensprojekt ist.

ABER:
Im Mittelpunkt der Seiten hier stehst natürlich DU, stehen all die kleinen und großen Künstlerinnen und Künstler, all die kreativen Botschaften wunderbarer Menschen!
Möchtest Du, dass auch Dein Werk bald hier unter Blog erscheint, dann schreib mir, Anna, einfach über Kontakt. Schreib mir am besten, um welche Art Werk es sich handelt, zusammen mit ein paar persönlichen Worten. Worte darüber, was Du mit Deinem Text, Video, Lied, Gedicht,… ausdrücken willst. In welcher Situation das Werk entstanden ist, was es für Dich bedeutet oder wie es Dir geholfen hat.

Kunst gibt nicht das Sichtbare wieder, sondern macht sichtbar.

— Paul Klee

Nutze die Chance und mache Dich sichtbar…